Imp_2
Imp_2
Imp_2
Imp_2

Die Entwicklung der Schrift

Bevor die ersten Symbol oder Schriftzeichen entstanden wurde das gesamte Wissen der Menschheit mündlich überliefert. Dabei gibt es einige Probleme, zum Beispiel kann so keine Information dauerhaft bestehen, da Erinnerungen sich mit der Zeit verändern und nicht statisch sind. Des Weiteren ist die Weitergabe von Informationen nur möglich wenn man sich Angesicht zu Angesicht gegenüber steht.

So entwickelten sich mit der Zeit Techniken Botschaften mithilfe von Symbolen und Zeichnungen zu hinterlassen. Diese Symbole hatten keinerlei abstrakten Charakter, sondern stellten meist eins zu eins da was gemeint war. Das hat zum einen den Vorteil dass man keine Sprache lernen muss um sie zu verstehen, andererseits war es unmöglich abstrakte Dinge wie zum Beispiel Licht, Gott oder unsichtbare Dinge wie Luft darzustellen. Ein Erster Schritt in diese Richtung waren die Wortbilderschriften. Wortbilderschriften sind "Schriften", in denen Abbilder realer Dinge genutzt werden um abstrakte Dinge darzustellen. So stellten zum Beispiel ein Mann und ein Stier einen Ehemann da.

Höhlenmalerei & Piktographie | vor rund 40.800 Jahren - heute

Die Anfänge der heutigen Schrift sind heute noch zu entdecken, in Höhlen rund um die Welt haben Menschen vor rund 35.000 Jahren Symbole und Zeichnungen hinterlassen. Dank dieser Malereien kann man heute zu interessanten Erkenntnissen über dass Leben unserer Vorfahren erlangen. Die Theorien über die Gründe der Steinzeitmenschen diese Zeichnungen anzufertigen sind vielfältig und es ist davon auszugehen dass mehr als nur eine von ihnen zutrifft.

Zum einen gibt es die Theorie dass für die Menschen damals die unterirdische Welt eine übernatürliche war und sie in den Höhlen den Göttern, Vorfahren und Verstorbenen begegneten und ihre Erfahrungen an eben diesen Orten festhielten.

Besonders die vielen Darstellungen von Jagd -und Raubtieren legt die Vermutung nahe das die Zeichnungen als Hinweise für spätere Bewohner der Höhlen galten und um andere auf Gefahren und Essensquellen aufmerksam zu machen.

Mit der Zeit entwickelten sich diese Symbole immer weiter und es konnten auch abstrakte Begriffe wie Licht oder Hören dargestellt werden. Diese Trennung zwischen Dargestelltem und Bedeutung ist der erste Schritt zur heutigen Schrift. Ägyptische Hieroglyphen sind dass klassische Beispiel für diese Art von Schrift.

Beispiele der Höhlenmalerei:

Bisonte_de_Altamira Caverne
Hmal Jagd Hmal Pferde
Wisent Lascaux

Ägyptische Hieroglyphen | 3200 v. Chr. - 394 n. Chr

Hieroglyphe bedeutet „Schrift der Gottesworte“ und sie wurden auch hauptsächlich auf Tempel, oder sonstigen religiösen Bauten verwendet. Die ersten Hieroglyphen waren den Piktogrammen der Höhlenmalerei noch sehr ähnlich, indem jeder einzelnen Hieroglyphe eine bestimmte Bedeutung zugeordnet war mit der Zeit jedoch entwickelten sich abgesehen von diesen Piktogrammen auch Phonogramme also Zeichen die einem Laut zugeordnet werden und Determinative also Zeichen die die Bedutung eines anderen Zeichen verändern. Da Hieroglyphen sich aber nicht für die Verwendung auf Papyrus eigneten entwickelte sich ungefähr zur selben Zeit die hieratische Schrift, deren Zeichen weit stärker abstrahiert waren als die Hieroglyphen. Aus der hieratischen Schrift entwickelte sich die "Demotische", also die Volksschrift. Auch sie hatte noch dieselben Charakteristiken wie die Hieratische Schrift, dass heißt es gab Piktogramme, Phonogramme und Determinative. Von unschätzbarem Wert für die Erforschung dieser Daten war der sogenannte Rosettastein:

Alphabet der Phönizier | 11. Jhdt v. Chr. - 5. Jhdt v. Chr.

Das Phönizische Alphabet war eine großer Schritt nach vorne. Es hatte viele Vorzüge vor den vorhergegangenen Schriften. Es bestand aus insgesamt 22 Zeichen, denen jeweils ein Laut zugewiesen wurde. EIn Großteil der heutigen Schriften sind Weiterentwicklungen des Phönizischen Alphabets. Es wurde von allen Gesellschaftschichten genutzt, vom Priester bis zum Handwerker. Entstanden ist es in der Levante und hat sich von dort mit Händlern und Reisenden über die ganze Welt verbreitet.

Geschichte_Item5_layer
Geschichte_Item5_layer
Geschichte_Item5_layer

Alphabet der Griechen| 9. Jhdt v. Chr. - Heute

Das Griechische Alphabet ist ein direkter Nachkomme des Phönizischen Alphabets. Genau wie das Phönizische hat es Minuskeln und Majuskeln. Aus dem griechischen Alphabet haben sich unser heutiges, das lateinische Alphabet, das koptische und das kyrillische weiterentwickelt. Noch heute werden viele griechische Symbole bei uns verwendet zum Beispiel in der Mathematik.

Geschichte_Item5_layer
Geschichte_Item5_layer
Geschichte_Item5_layer

Stammbaum unserer Schrift

Stammbaum
Bilder (Steinzeit)
Die Höhlenmalerei ist ein Genre der Felsbilder.
Piktografie
In einer Bilderschrift oder piktographischen Schrift sind die Zeichen der Schrift Bilder.
Alphabet der Phönizier
Phonetisches Alphabet aus 22 Buchstaben der Phönizier.
Alphabet der GRIECHEN
Das griechische Alphabet ist die Schrift, in der die griechische Sprache seit dem 9. Jahrhundert v. Chr. geschrieben wird
CAPIALIS MONUMENTALIS
Die Capitalis monumentalis ist eine römische Monumentalschrift aus der Antike.
CAPITALIS RUSTIKA
Die Capitalis rustica, eine Schriftart, ist eine Variante der antiken römischen Majuskelschrift Capitalis.
CAPITALIS QUADRATA
Die Capitalis quadrata (auch Quadrata, Quadratschrift oder Capitalis elegans[1]) ist eine antike römische Majuskelschrift.
HALBUNZIALE
Die Halbunziale ist eine frühmittelalterliche Buchschrift, die vor allem für patristische und juristische Texte angewandt wurde.
KAROLINGISCHE MINUSKEL
Als karolingische Minuskel wird eine Schriftart bezeichnet, die Mitte des 8. Jahrhunderts im Königskloster Corbie entstanden ist.
RENAISSANCE ANTIQUA
Bei der Renaissance-Antiqua handelt es sich um die erste Reinform der Antiqua mit Minuskeln und Majuskeln.
FRÜHGOTISCH
Eine Minuskelschrift, die in Skriptorien des Mittelalters in der gotischen Zeit entwickelt wurde.
BAROCK ANTIQUA
Bindeglied zwischen den vom Schreiben geprägten Renaissance-Antiqua und den geplanten, durchdachten Formen späterer Klassen.
GOTISCHE KURSIVE
Die gotische Kursive entsteht am Ende des 12. Jh. als Gebrauchsschrift aus der gotischen Minuskel.
KLASSIZISTISCHE ANTIQUA
Diese Schrift ist die letzte Druckschrift, deren Name nach der kulturgeschichtlichen Epoche benannt wurde, in der sie entstanden ist.
SCHWABACHER
Die Schwabacher, auch Schwabacher Schrift oder Alte Schwabacher Schrift, ist eine Schrift aus der Gruppe der gebrochenen Schriften.
FRAKTUR
Die Fraktur (von lat. frango = ich breche, Partizip Perfekt Passiv: fractus = gebrochen) ist eine Schriftart aus der Gruppe der gebrochenen Schriften.
KANZLEI
Eine Schriftart, die zwischen dem 15. Jahrhundert und dem 19. Jahrhundert für amtliche Schriftstücke und Dokumente gebräuchlich war.
KURRENT
Eine Schreibschrift die etwa seit Beginn der Neuzeit bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts gebraucht wurde.
DEUTSCHE SCHREIBSCHRIFT
I'm a div inside a SVG.
ITALIENNE, EGYPTIENNE
Eine Entwicklung der Antiqua mit deutlich verstärkten Serifen.
LATEINISCHE SCHREIBSCHRIFT
Die Schreibschrift ist eine Gebrauchsschrift die durch eine fortlaufende bzw. wenig unterbrochene Linienführung auf einem Schriftträger (meist Papier) charakterisiert ist.
NEUE SACHLIGKEIT
I'm a div inside a SVG.
SERIFENLOSE LINEAR ANTIQUA
Eine Entwicklung der Antiqua, ohne Serifen.
ÄLTERE RÖMISCHE KURSIVE
Die ältere römische Kursive ist eine Kursivschriftvariante der antiken römischen Capitalis-Schriftfamilie.
TEXTURA
Die Textura ist eine im Hochmittelalter entstandene nichtkursive Buchschrift.
UNZIALIE
Die Unziale oder Unzialschrift (lat. Uncialis) ist eine Majuskelschrift, die wahrscheinlich aus der älteren römischen Kursive entstanden ist.

Fliesstext

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipisicing elit. Ex, exercitationem dolorum repudiandae dicta temporibus atque aliquam ullam. Ad porro iste placeat autem at ipsa rerum cum praesentium. Omnis autem quibusdam soluta adipisci, beatae suscipit. Cupiditate ex iusto optio harum saepe eius dolorem magni veritatis cumque eaque, voluptatem. Placeat, similique voluptates, et possimus necessitatibus quasi suscipit ipsum quidem accusamus minima, error qui dolores? Dolores, numquam ipsam recusandae aliquam veniam tempora et suscipit vero voluptatibus ad iure nostrum libero aut praesentium animi quidem accusantium quibusdam distinctio repellendus, qui cupiditate. Laborum molestiae accusamus, a laboriosam placeat inventore assumenda sapiente vitae nam provident, dignissimos veritatis debitis dolorum ipsum nulla repudiandae quas labore quia fugiat aspernatur, voluptatibus et maxime. Harum voluptatem blanditiis earum aliquid quam.